Alles dreht sich – alles bewegt sich

Alles dreht sich – alles bewegt sich

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir euch vom Projekt erzählt. Wie ihr euch denken könnt, ist schon einiges im Hintergrund geschehen. Alles dreht sich – alles bewegt sich! Heute möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen und mich auch gleich bei einigen bedanken, ohne die Dominik das nicht geschafft hätte.

Die Homepage:

Um die Homepage und die grafische Aufarbeitung der Ideen hat sich Eva angenommen. Diese macht gerade eine Lehre zur Medienfachfrau / Mediendesign. Dort kann sie sich auch auf ihre Arbeitskollegen verlassen, die sie immer mit wertvollen Tipps und Hilfe unterstützen. Eva hat es manchmal nicht leicht, da Dominik in seiner Verfassung klogoaum fähig ist, Entscheidungen zu treffen. Aber Eva zeigt immer Geduld – Danke dafür!

Das Logo ist auch durch sie entstanden. Dominik wollte eine Pusteblume, weil diese Wünsche, Träume und neue Wege symbolisiert, so wurde es zum Symbol von project blowball. Ich habe dann zu Hause ein wenig gekritzelt und Eva hat es digital umgesetzt – Teamwork!

 

Der Verein:

Wie schon erwähnt, wird im Hintergrund an einem Verein gearbeitet. Die Statuten dafür habe ich ausgearbeitet, da ich aber unerfahren in diesem Bereich bin, hat uns Holger mit der Formulierung geholfen. Holger arbeitet beim Gründerservice der WKO – Danke! Die Statuen wurden bereits auf der BH eingerichtet.

Der Bus:

Dominik hat einen Bushändler in der USA gefunden, der diese Schulbusse vertreibt. Wir haben schon Kontakt aufgenommen und einen Bus ausgewählt. Dank Dominiks Tante, die Freunde in Amerika hat, wurde über ich kenne wen, der kennt wen, der kennt den Bushändler, der Händler als seriös gewertet. Das war einfach, im Gegensatz zum organisieren des Transportes. Nach einigen Absagen von Speditionen haben wir mittlerweile eine Spedition gefunden, die den Schulbus per Schiff nach Bremerhaven bringt. Eva hat einen Bekannten organisiert, der uns den Bus von Bremerhaven nach Österreich bringt. Zoll und Einfuhrgebühren haben wir auch schon im Vorfeld in Erfahrung bringen können, damit uns dann keine „böse“ Überraschung erwartet. In Puchenau stellt uns Lukas ein Stückchen Land zur Verfügung, denn der 12m Bus sprengt die Kapazität unserer Einfahrt. Beim Biohof Fellinger kann dann der Umbau stattfinden. Jetzt sind wir gerade daran, einen kostengünstigen Weg vom Bushändler in der USA zum Hafen zu finden. Dieser würde zwar auch die Spedition übernehmen, aber das sprengt den finanziellen Rahmen, da der Landweg alleine so viel kostet, wie der Seeweg. Aber auch dafür werden wir eine Lösung finden.

252773_3844912214427_18412405_n
Foto: Martin Sighart

Die Vlogs

Der erste Vlog zum Roses Revolution Day ist in Arbeit. Danke Philipp, der uns dorthin begleitet hat und gefilmt hat. Aber er hat nicht nur gefilmt, er schneidet und bearbeitet seither, um euch eindrücke via Vlog zu geben. Mein Bruder, Michael, hat für unseren ersten Vlog die musikalische Untermalung gemacht und auch weitere musikalische Unterstützung zugesprochen – Danke! Nächste Woche werden wir den ersten Vlog online stellen.

Die Therapie:

Dominik ist in psychotherapeutischer und neurologischer Behandlung. Fr. Dr. M. wird auch in Beiträgen sich zu Wort melden, um diverse Themen aus psychologischer Sicht zu erklären. Auch Ausschnitte aus der Therapie, wo EMDR angewandt wird, werden wir via Vlog zeigen. Wir werden nicht nur die „tollen“ Sachen veröffentlichen, sondern versuchen euch den steinigen Weg der Therapie, so offen wie möglich, zu veranschaulichen.

Wir wollen sich aber auch bei euch bedanken. Mit so großem Interesse und so lieben Zusprüchen haben wir nicht gerechnet. Viele haben mich auf die Veröffentlichung angesprochen und auch viele Kommentare hier und auf unserer Facebook Seite, zeigen uns, dass wir am richtigen Weg sind, dieses Tabuthema, über welches nicht gesprochen wird, öffentlich zu machen.

Viele sind an uns herangetreten und haben uns über Erfahrung mit Betroffene im engen Bekannten- oder Verwandtenkreis erzählt. Es ist schockierend, dass viel mehr als vermutet, unter psychischen Problemen leiden, es in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema ist. Aber warum? Jeden kann es treffen und es gibt keinen Grund sich für diese Krankheit zu schämen!

Maria

Posted on: 2016-12-09Maria Peltier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.